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Löwenmensch

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Fundort des ›Löwenmenschen‹ ist UNESCO-Weltkulturerbe

Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal, in denen unter anderem der im Museum Ulm ausgestellte, einzigartige  ›Löwenmensch‹ gefunden wurde, sind am Sontag vom in Krakau tagenden Welterbe-Komitee der UNESCO zum Welterbe erklärt worden.

Dort, wo sich die Schwäbische Alb dem Alpenvorland zuneigt, hat sich vor 40.000 Jahren ein gewaltiger Sprung in der Entwicklung hin zum modernen Menschen ereignet. In der Region nahe Ulm, im Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Heidenheim fing der eiszeitliche Mensch an, figürliche Darstel-lungen von Tieren und Menschen sowie die weltweit ersten Musikinstru-mente zu erdenken und zu erschaffen.

Zu den bekanntesten Funden, die in verschiedenen, nah aneinander lie-genden  Museen in der Region besichtigt werden können, gehört neben der ›Venus‹ und dem ›Wasservogel‹ aus dem Hohle Fels (beide zu sehen im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren) sowie dem ›Mammut‹ aus dem Vogelherd (im Archäopark Vogelherd Niederstotzingen) auch der knapp 30 cm hohe ›Löwenmensch‹ aus dem Hohlenstein, der im Museum Ulmbestaunt werden kann.

»Wir sind glücklich, dass wir in der Region diese Auszeichnung bekommen haben«, strahlt Wolfgang Dieterich, Geschäftsführer der Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH. »Die hier zu sehenden Funde sind sensationell und wir freuen uns auf viele Besucher, die sich diese einzigartigen Artefakte der Jüngeren Altsteinzeit ansehen und informieren möchten. Beim ›Löwen-menschen‹ im Museum Ulm ist beispielsweise nicht nur das Kunstwerk als solches interessant, sondern auch die Geschichte seiner Auffindungund der akribischen Wiederherstellung.«

Die UNESCO verleiht den Titel ›Weltkulturerbe‹ an Stätten, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit und Authentizität weltbedeutend sind.

Weitere Informationen zu den Fundstellen 

Informationen zum Löwenmenschen in Ulm 

 
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